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Baumarbeit Heisterkamp

Ratgeber

Wie trocken muss Brennholz sein?

Kurz gesagt

Brennholz darf in Kleinfeuerungsanlagen nur mit höchstens 25 % Restfeuchte verbrannt werden; das schreibt die 1. BImSchV vor. Gut ist alles unter 20 %, ideal sind 12 bis 16 %. Frisch geschlagenes Holz liegt bei 50 bis 60 % und muss zwei bis drei Jahre an der Luft trocknen — kammergetrocknetes Holz ist sofort ofenfertig.

Warum feuchtes Holz teuer ist

Wasser verbrennt nicht, es verdampft — und die Energie dafür kommt aus dem Holz. Bei 50 % Restfeuchte geht rund die Hälfte des Heizwerts dafür drauf, das Wasser aus dem Scheit zu treiben. Sie kaufen also doppelt so viel Holz für dieselbe Wärme. Dazu kommt der Ruß, der sich im Schornstein absetzt.

Wie lange Holz an der Luft braucht

Buche und Eiche: zwei bis drei Jahre, gespalten, überdacht, luftig und nicht am Boden. Weichhölzer wie Fichte oder Birke sind nach ein bis zwei Jahren so weit. Entscheidend ist nicht die Zeit, sondern der Ort: Ein Stapel unter der Plane an der Nordwand ist nach fünf Jahren noch nass, einer an der Südseite mit Luft von allen Seiten nach zwei Jahren trocken.

Wie Sie es messen

Mit einem Holzfeuchtemessgerät, das es für unter zwanzig Euro gibt. Gemessen wird an einer frisch gespaltenen Fläche in der Mitte des Scheits — außen ist Holz immer trockener als innen. Zwei bis drei Scheite aus verschiedenen Ecken des Stapels prüfen, sonst misst man einen Ausreißer.

Der Unterschied zu kammergetrocknetem Holz

In der Trockenkammer geht die Feuchte in Tagen statt Jahren auf 12 bis 16 % herunter. Das Holz ist sofort verwendbar, und die Hitze tötet Pilze und Insekten ab — was für die Lagerung im Haus ein Unterschied ist. Bezahlt wird die Trocknung mit dem Preis: kammertrocken kostet mehr als frisch, dafür fällt die Lagerzeit weg.

Noch gefragt

Wie viel Prozent Restfeuchte darf Brennholz haben?
Nach der 1. BImSchV höchstens 25 %. Empfehlenswert sind unter 20 %; kammergetrocknetes Holz liegt bei 12 bis 16 %.
Woran erkenne ich trockenes Holz ohne Messgerät?
Trockene Scheite sind an den Enden rissig, deutlich leichter und klingen hell, wenn man zwei gegeneinander schlägt. Sicher ist nur die Messung.