Ratgeber
Was kostet eine Baumfällung?
Kurz gesagt
Eine Baumfällung wird nach Aufwand abgerechnet, nicht nach Stückzahl. Entscheidend sind vier Dinge: Höhe und Stammdurchmesser, ob eine Hubbühne herankommt oder im Seil geklettert werden muss, was unter dem Baum steht, und was mit dem Holz passieren soll. Ein freistehender Baum auf einer Wiese ist ein Bruchteil dessen, was derselbe Baum zwischen Haus, Leitung und Gewächshaus kostet.
Was den Preis nach oben treibt
Die Zugänglichkeit, mit Abstand. Steht der Baum frei und kann in einem Stück umgelegt werden, ist die Arbeit in einer Stunde getan. Muss er in Teilen abgetragen und jedes Stück kontrolliert abgelassen werden, weil darunter ein Wintergarten steht, wird aus derselben Fällung ein Tagewerk. Ebenfalls teuer: Nähe zu Stromleitungen, weil dann der Netzbetreiber eingebunden werden muss.
Was danach noch anfällt
Die Fällung ist das eine, die Entsorgung das andere. Der Stubben kann stehen bleiben, gefräst oder gerodet werden — drei verschiedene Preise. Astmaterial kann vor Ort gehäckselt werden und als Mulch liegen bleiben, das spart die Abfuhr. Und verwertbares Stammholz wird angerechnet: Was wir zu Brennholz aufarbeiten können, mindert die Rechnung.
Warum wir keine Preisliste hinhängen
Weil jede Zahl, die ohne Blick auf den Baum genannt wird, entweder zu hoch ist — dann verschrecken wir Sie — oder zu niedrig, und dann steht am Ende eine Rechnung, mit der niemand gerechnet hat. Der Ortstermin kostet nichts, und Sie bekommen einen festen Preis, bevor die Säge angeworfen wird.
Was Sie vorab tun können
Ein Foto vom Baum, eines von der Zufahrt und eine Angabe zum Stammumfang in Brusthöhe reichen für eine erste Einschätzung am Telefon. Das ist kein Angebot, aber es sagt Ihnen, ob Sie über dreihundert oder über dreitausend Euro nachdenken.
Noch gefragt
- Ist der Ortstermin kostenpflichtig?
- Nein. Wir schauen uns den Baum an und nennen einen festen Preis, bevor gearbeitet wird.
- Wird das Holz angerechnet?
- Verwertbares Stammholz, das wir zu Brennholz aufarbeiten können, mindert die Rechnung. Was das im Einzelfall ausmacht, sagen wir beim Ortstermin.
Weiterlesen
Wann darf man Bäume fällen?
Vom 1.
Was ist ein Schüttraummeter?
Ein Schüttraummeter (SRM) ist ein Kubikmeter Behälter, lose mit Scheiten gefüllt — mit allen Luftzwischenräumen.
Wie trocken muss Brennholz sein?
Brennholz darf in Kleinfeuerungsanlagen nur mit höchstens 25 % Restfeuchte verbrannt werden; das schreibt die 1.